Riverbed Technology - Anwendungsbeschleunigung 
Riverbed
BESCHLEUNIGUNG VON EXCHANGE 2003

Steelhead Appliances von Riverbed ergänzen Outlook 2003-Installationen, unabhängig davon, ob der neue Cachemodus von Microsoft Outlook implementiert ist oder nicht. Viele Benutzer glauben irrtümlich, dass der Cachemodus von Outlook 2003 Probleme der WAN-Performance behebt, dabei verschleiert er diese Probleme einfach nur.

Mit dem Cachemodus wird versucht, Performance-Probleme im WAN zu kaschieren, indem vorsorglich alle neuen E-Mails und deren Anlagen vom Exchange-Server in einen Cachespeicher auf der lokalen Festplatte der Outlook-Clientarbeitsstation heruntergeladen werden. Der Outlook 2003-Client zeigt dem Endbenutzer die neue E-Mail erst an, nachdem sie zusammen mit allen zugehörigen Anlagen vollständig heruntergeladen wurde. Wenn der Endbenutzer schließlich die neue E-Mail sieht und sie öffnen möchte, werden die Daten aus dem Cache der lokalen Festplatte der Outlook-Clientarbeitsstation abgerufen. Dadurch entsteht der Eindruck schneller Performance.

Microsoft führte den Cachemodus zwar ein, um einige der Auswirkungen von Latenz auf Outlook zu verringern, dennoch kann mit der Verwendung des Cachemodus die Riverbed-Technologie an Bedeutung gewinnen. Die folgenden Ausführungen veranschaulichen den Wert der Riverbed- Technologie in Verbindung mit Microsoft Outlook/Exchange 2003 mit und ohne Cachemodus:

  • Der Cachemodus von Outlook 2003 erhöht die Netzwerkauslastung und reduziert nicht die Datenübertragungen.
    Mit dem Cachemodus werden neue E-Mails über das Netzwerk proaktiv abgerufen. Einige dieser E-Mails und deren Anlagen sind für den Empfänger nicht interessant (z. B. Spam, nutzlose Anlagen usw.) und wären ohne den Cachemodus nicht über das Netzwerk abgerufen worden. Riverbed entlastet die Verbindungen und reduziert effizient die erhöhte Auslastung, die der Cachemodus von Outlook 2003 dem Netzwerk beschert. In der Regel werden 65 % bis 95% des ursprünglichen allgemeinen Netzwerkverkehrs durch den Einsatz von Steelhead Appliances eliminiert.
  • Der Cachemodus führt zu mehr Spitzen im Netzwerkverkehr.
    Werden E-Mails an Aliasadressen gesendet, die am selben Standort mehrere Empfänger beinhalten, dann wird dieselbe E-Mail mehrmals, mindestens einmal pro Empfänger, über das WAN gesendet. Noch schlimmer ist jedoch, dass diese E-Mails bei aktiviertem Cachemodus gleichzeitig heruntergeladen werden. Dadurch wird das Netzwerk mit mehreren gleichzeitigen Anfragen an den Exchange-Server bombardiert. Mithilfe von Steelhead Appliances, werden die Rohdaten, aus denen diese E-Mails bestehen, unabhängig von der Anzahl der Empfänger am Remote-Standort nur einmal über das WAN gesendet. Deshalb leidet das Netzwerk unter keiner drastischen Auslastung, egal, wie viele Empfänger eine E-Mail-Nachricht enthält.
  • Der Cachemodus von Outlook 2003 hat keinen Einfluss auf Performance-Probleme.
    Outlook verschleiert lediglich eine schlechte Performance des “geschwätzigen” MAPI-Protokolls. Eine Verschleierung kann jedoch trotzdem zu Performance-Problemen führen, die sich auf die Produktivität auswirken. Die meisten Endbenutzer tragen z. B. keinen USB-Flashspeicher mit sich herum. Deshalb werden Dateien und Dokumente üblicherweise per E-Mail an andere Mitarbeiter im Büro weitergeben. Wenn jedoch an einem Remote-Standort ein großes Dokument einfach per E-Mail einem Mitarbeiter an einem benachbarten Schreibtisch gesendet wird, muss dieser Mitarbeiter einige Minuten warten, bis das Dokument über das Netzwerk an den Exchange-Server und dann wieder zurück über dasselbe Netzwerk zur Arbeitsstation des Mitarbeiters gesendet wurde (eine Art „Bumerangeffekt“). Mithilfe von Riverbed erhält der andere Mitarbeiter die E-Mail-Anlage nahezu sofort, unabhängig vom Cachemodus, ganz ohne Bumerangeffekt.
  • Die Verwendung von Riverbed mit Outlook 2003 bringt nicht nur für E-Mail-Anwendungen Vorteile.
    Riverbed in Verbindung mit Exchange 2003 hat natürlich auch den positiven Nebeneffekt, dass der Datenspeicher für Übertragungen derselben Daten mit anderen Protokollen vorbereitet wird, einschließlich des Dateizugriffs über Microsoft Windows (CIFS), des Web-Datenverkehrs, FTP usw.

    Ein übliches Szenario wäre z. B., wenn ein Mitarbeiter eine Dateianlage in Outlook erhält und sie auf dem lokalen File Server speichert. Wenn dieser File Server über das WAN auf einem Backup-Server im Datenzentrum gesichert wird, wurde diese Dateianlage bereits von der Steelhead Appliance im Remote Office gespeichert und die redundanten Daten müssen für das Backup nicht erneut über das WAN gesendet werden. Das ist auch der Fall, wenn dieser Mitarbeiter eine Kopie der Dateianlage über ein zugeordnetes CIFS-Laufwerk an einen anderen Server im Datenzentrum sendet.

Zusammenfassung

Steelhead Appliances beschleunigen Exchange 2003, ebenso wie Exchange 5.5 oder Exchange 2000. Der Cachemodus von Outlook beschleunigt Exchange nicht; er verschleiert lediglich durch die Latenz verursachte Performance-Einbußen, indem eine E-Mail erst nach ihrer Übertragung angezeigt wird.




WDS-Lösungen (Wide-area data services) für Ihr Netzwerk: Anwendungsbeschleunigung, Optimierung der WAN-Bandbreite und IT-Konsolidierung