menu

Deutsche Unternehmen auf der Jagd nach der verschwundenen Performance

Michael Rudrich
Teilen auf:

Nutzer und Management setzen zu Recht große Hoffnungen in Office 365. Doch was tun, wenn nach der Migration unerwartete Herausforderungen auftreten?

Immer mehr Unternehmen wechseln zu Office 365. Die Microsoft-Suite hat bereits 155 Millionen kommerzielle Nutzer—und jeden Monat kommen drei Millionen hinzu! Dieser steile Aufwärtstrend ist nicht zuletzt auf die produktivitätssteigernde Wirkung der robusten Funktionen für die digitale Zusammenarbeit zurückzuführen.

So berichteten in einer von Wakefield Research im Auftrag von Riverbed durchgeführten Studie 65 % der befragten IT-Experten aus Deutschland von einer verbesserten Mitarbeiterproduktivität nach der Umstellung. Für die Zukunft erwarten die insgesamt 100 deutschen Teilnehmer eine ganze Reihe weiterer Vorteile von Office 365, darunter eine bessere Performance oder Verfügbarkeit der Office-Anwendungen (57 %), besserer Support (51 %), weniger Administrationsaufwand (49 %), die Freisetzung von IT-Personal (47 %) und eine verbesserte Kostenkontrolle (43 %).

Ein Teil der deutschen Unternehmen steht seit dem Umstieg allerdings auch vor neuen, Auf der Jagd nach der verschwundenen Performanceteils unerwarteten Herausforderungen, die die Realisierung der angestrebten Vorteile behindern. Dazu gehören eine schlechte Audio-/Video-Übertragungsqualität in Skype for Business (57 %), Verzögerungen bei der OneDrive-Synchronisierung (56 %), defekte Makros nach Updates von Office-Anwendungen (51 %), Latenzen in SharePoint (45 %) und Ausfälle des E-Mail-Service (44 %).

Die deutschen Umfrageteilnehmer wiesen außerdem darauf hin, dass die Diagnose und Behebung dieser Störungen zumeist recht aufwendig sind. Im Durchschnitt sind hierfür 7,12 Stunden pro Woche und die Beteiligung von sechs Kollegen aus verschiedenen Unternehmensbereichen erforderlich. Oft müssen sogar Mitarbeiter des Cloud- bzw. Serviceanbieters einbezogen werden.

Performance-Defizite haben vielfältige Ursachen

Bedeutet das, dass die cloudbasierte Microsoft-Suite die in sie gesetzten Erwartungen prinzipiell nicht erfüllen kann? Mitnichten! Ein genauerer Blick auf Art und Ursachen der auftretenden Störungen zeigt, was Unternehmen tun können, um das volle Potenzial von Office 365 freizusetzen.

Der hohe Personal- und Zeitaufwand für die Störungsbehebung ist zunächst einmal dadurch bedingt, dass Performance-Engpässe auf vielerlei Weise entstehen können. Wie die von Wakefield für Deutschland veröffentlichten Zahlen zeigen, sind 27 % auf Gerätestörungen, 25 % auf Nutzerfehler und 23 % auf Netzwerkprobleme zurückzuführen. Mit anderen Worten: In drei Viertel der Fälle liegen die Ursachen nicht bei Microsoft, sondern müssen im Kundenunternehmen behoben werden.

Hierfür ist ein umfassender Überblick über die Anwendungen, die Netzwerke und das Nutzererlebnis am Endgerät erforderlich. Doch dieser fehlt vielerorts, weil verschiedene Teams unterschiedliche Tools nutzen, die nur unzureichend miteinander integriert sind und den Datenaustausch erschweren. Das führt oft zu Verzögerungen, unnötigen Kosten und wechselseitigen Schuldzuweisungen bei der Problembehebung.

So ist es zu erklären, dass 61 % der auftretenden Störungen von den Nutzern gemeldet werden, bevor das IT-Team sie bemerkt hat.

Mit einer modernen Monitoring-Lösung können Unternehmen das volle Potenzial von Office 365 ausschöpfen

Unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung von Office 365 ist also Transparenz. IT-Teams benötigen eine leistungsstarke Monitoring-Lösung für die Nutzererfahrung am Endgerät, mit der sie die Ursache von Performance-Defiziten genau in der Unternehmensinfrastruktur oder in der Umgebung des SaaS-Anbieters lokalisieren können.

Durch die Einführung entsprechender Tools haben bereits zahlreiche Unternehmen die mit dem Umstieg auf Office 365 verbundenen Herausforderungen souverän gemeistert. Beispielsweise ist es dem IT-Serviceanbieter Tradebridge, dem Immobilienkonzern CenterPoint Properties und dem Elektrogerätehersteller Sub-Zero mit Lösungen von Riverbed gelungen, SaaS-Performance und Kostenkontrolle zu verbessern und zugleich die Störungsbehebung und Bandbreitenauslastung zu optimieren.

Auch Ihr Unternehmen kann auf diese Weise für eine überzeugende Performance von Office 365 sorgen und die von der Migration erwarteten Vorteile realisieren. Mit Riverbed können Sie das tatsächliche Nutzererlebnis am Endgerät messen, Probleme frühzeitig erkennen und beheben und dadurch die Mitarbeiterproduktivität steigern.

Weitere Informationen finden Sie unter http://riverbed.com/de/solutions/office-365.html

No Responses to “Deutsche Unternehmen auf der Jagd nach der verschwundenen Performance”

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

top.name