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Legacy Netzwerke überwinden, Performance stärken

Michael Rudrich
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Laut der Riverbed Digital Performance Global Survey 2018 herrscht allgemeiner Konsens, wie wichtig der Wechsel hin zu einem Netzwerk der nächsten Generation ist. Deshalb überrascht es umso mehr, dass die Riverbed‑Umfrage zugleich eine Lücke bei der Umstellung auf zukunftssichere Technologien wie SD-WAN (Software‑Defined Wide Area Networking) zeigt, die diesen Migrationsprozess beschleunigen könnten. Doch ist ein Wendepunkt in Sicht. Denn von den befragten IT-Entscheidern planen 93 Prozent, innerhalb der nächsten vier Jahre auf Software-Defined Networking umzusteigen.

Umgang mit Performance‑Schwächen

Die Umfrage und ihre Ergebnisse zeigen, unter welchem Druck IT-Entscheider stehen. Sie müssen Cloud-Strategien umsetzen, digitale Transformation vorantreiben und mit der rasanten Entwicklung wettbewerbsintensiver Märkte mithalten. Derzeit erleben Unternehmen eklatante Performance‑Lücken: 58 Prozent der Befragten berichten, dass ihre Legacy‑Infrastruktur Probleme mit Cloud-basierten Netzwerken verursachen und 93 Prozent sagen, dass diese sich mindestens einmal im Monat negativ auf ihren Geschäftsbetrieb auswirken. Im schlimmsten Fall gefährden sie mit veralteten Netzwerken ihre Wettbewerbsposition im Markt.

Ein zunehmend wichtiges Thema

Vereinfacht ausgedrückt: Legacy-Netzwerke funktionieren in keinem Unternehmen. Erst moderne SD‑WAN-Technologie kann Anwendungen, Daten und Services aus jeder öffentlichen, privaten oder hybriden Cloud über alle Netzwerke an alle Endpunkte bereitstellen. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, dass die gewählte Lösung es erlaubt, Deployments zu planen, zu ändern und gleichzeitig Services schnell und einfach zu orchestrieren.

Zentralisiertes Management mit einfach zu bedienenden, menügesteuerten Workflows macht langwierige, fehleranfällige CLI-Konfigurationen unnötig. Zugleich können Unternehmen mit intuitiven, Cloud-basierten Workflows für das Software-Defined Networking die Endpoints unmittelbar und ohne zusätzlichen Aufwand erweitern. SD‑WAN beseitigt noch weitere Netzwerkprobleme: Systeme in entfernten Geschäftsniederlassungen können automatisiert eingerichtet und mit nur wenigen Clicks erweitert werden. Zudem erlaubt es auch die Orchestrierung in Cloud-Umgebungen hinein. Mit derartigen Möglichkeiten sind die bei geschäftlicher Expansion bisher typischen Probleme kein Thema mehr.

Darüber hinaus sollte eine SD-WAN-Managementkonsole einen vollständigen Überblick über das Netzwerk bieten. Das gilt vom hybriden WAN in Zweigstellen, über Cloud-Infrastrukturen, bis hin zum Endanwender mit mobilen und drahtgebundenen LAN-Netzwerken in den Niederlassungen. So können Unternehmen besonders belastete Punkte identifizieren und den Netzwerkverkehr konstant halten.

Fazit

Den Abschied von Legacy-Netzwerken haben Unternehmen schon geplant und als entscheidend für die digitale Performance erkannt. Aber das Feedback der IT‑Entscheidungsträger zeigt, dass das Thema erst zur Unternehmensspitze durchdringen muss.

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